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Start Triumph Spitfire & GT6 Technische Tipps und Tricks Getriebe Rep. - defekte Synchronringe
Getriebe Rep. - defekte Synchronringe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Del & Det   
Dienstag, 21. Juli 2009 um 10:44 Uhr
Wer sein Getriebe repariert, sollte folgendes beachten.

Da wär zunächst einmal der Sprengring (Pos.94) auf der Hauptwelle.

Meistens überlebt der die Demontage nicht, sodass Ersatz bereitliegen sollte. Wenn man den neuen Sprengring auf eine ebene Fläche legt, erkennt man, dass ca. 3/4 des Ringes flach aufliegen und der Rest hochsteht. Beim Einbau muss der flache Teil zu den Getriebezahnrädern weisen. Ansonsten lässt die nächste Reparatur nicht lange auf sich warten.

Als nächster Punkt wären die Synchronringe anzusprechen. Sobald Schwierigkeiten beim Schalten auftreten heißt es:

„Die Synchronringe sind defekt“. Das muss aber nicht sein. Es kann auch an dem oben genannten Sprengring oder den Schaltgabeln liegen. Also auch die Schaltgabeln überprüfen und bei zu starker Abnutzung austauschen. Ist soweit alles in Ordnung, nehmen wir uns die Synchronringe vor.

Deren Zustand lässt sich relativ einfach kontrollieren. Es liegt am Spalt zwischen den Zahnrädern. Die Synchronringe, mit kegelförmigem Innendurchmesser, werden beim Schalten auf den passenden Kegel auf dem Zahnrad gedrückt. Für diesen Druck ist zwischen den Zähnen Synchronring/Zahnrad ein Spalt von 2 mm erforderlich. Durch Verschleiß am Synchronring verringert sich dieser Spalt. Beträgt er nur 1 mm, liegen die Gehäuse Synchronring/Zahnrad bereits aufeinander, so dass kein Druck und demzufolge auch keine Synchronisation mehr möglich sind.

Bei Durchsicht der Werkstatthandbücher ist uns noch ein Schwachpunkt aufgefallen. Grundsätzlich wird das Zahnrad 1. Gang nie erwähnt und selten abgebildet. Dabei wird auch gleichzeitig die zweiteilige Distanzscheibe zwischen den Zahnrädern 1. und 2. Gang vergessen.

Dadurch bleibt leider unerwähnt, dass diese Distanzscheibe von der Welle fällt, sodass man diese Zahnräder nicht mehr zusammendrückt. Also gut festhalten. Noch eine Bemerkung zum Tachozahnrad. Im Werkstatthandbuch steht „Abziehen“.

Dies geschieht am besten gleichzeitig mit dem hinteren Hauptlager. Bei dem Versuch das Zahnrad allein auszuziehen, trennt sich nämlich meistens das Kunststoffzahnrad vom Metallinnenring. Und kleben hilft da auch nicht.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 22. Juli 2009 um 02:17 Uhr